... wurde 1920 in Hamburg geboren. Er lernte Gärtner und wurde Soldat, diente dann schließlich bis 1945 als Fluglehrer. Schon während seiner Militärzeit begann er zu malen. Nach Ende des Krieges verdiente er sich durch Postkartenmalerei ein Zubrot für seine kleine Familie. In den 50er und 60er Jahren intensivierte er - neben seinem Beruf bei der Stadt Hamburg - seine künstlerischen Ambitionen. Bei namhaften Künstlern der "Hamburger Sezession" (darunter Empfänger des "Edwin-Scharff-Preises"), wie Max H. Mahlmann, Rolf Böhlig, Ivo Hauptmann, Eduard Hopf oder Erich Hartmann, baute er sein Talent sukzessive aus. Er war äußerst "produktiv", schloss sich mit Gleichgesinnten zur Gruppe "Der Kreis" zusammen und hatte mit ihnen zahlreiche Ausstellungen. Er pflegte nachbarschaftliche Beziehungen zum Hamburger Maler Fritz Flinte, besuchte Horst Janssen in dessen Atelier und setzte jede Inspiration sofort um. Die Malerei war sein Leben und so schloss er sich in den 90er Jahren der Malgruppe Peter Schneider an. Zeitlebens hat er verschiedene Malstile und -techniken ausprobiert. Hauptsächlich widmete er sich dem Aquarell. Aber auch Ölbilder entstanden, genauso wie Zeichnungen, Linoldrucke, Holzschnitte und vieles andere mehr. Kurt Fischbeck verarbeitete die
Eindrücke von Reisen, malte gern Stillleben oder Landschaften. Auf eigene Art malte er dann und wann nach Motiven bekannter alter Künstler. Hamburger Motive tauchen häufig in seinen Arbeiten auf, aber er blieb trotzdem bei der Auswahl der Themen eher vielseitig. 2007 starb Kurt Fischbeck in Hamburg. Er hinterließ ein umfangreiches Werk, das in rund 50 Jahren entstand. Die Bilder sollten - nach seinem Willen - nicht vom Staub der Zeit verdeckt werden. Er wünschte sich, dass das eine oder andere Stück einmal eine freie Wand zieren möge.
 

Kurt Fischbeck

Von 1965 bis 2007 hatte Kurt Fischbeck sein Atelier im Haus am Südring in Hamburg-Winterhude. Hier verbrachte er täglich viele Stunden bei kreativer Tätigkeit.